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Bilderrahmen

Bilderrahmen aus Holz und Metall

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Wussten Sie über Bilderrahmen schon ...

dass Bilderrahmen schon seit über 2300 Jahren als Verschönerung und Wanddekor dienen? Bereits im alten Ägypten wurden Bilder - damals noch ganz klassisch - in Holz gerahmt, unter anderem um die prächtigen Grabstätten der Pharaonen zu untermalen. Später, in der Zeit des Mittelalters und der Renaissance schmückten kunstvolle Rahmen aus Marmor, die mit Gold und Farbe verziert wurden, hauptsächlich die Bilder der Kirchen und anderer Gotteshäuser. Im Laufe der Jahre sollte der Bilderrahmen aber nicht mehr nur als Aufbewahrungsort für wertvolle Kunstschätze dienen, sondern als eigenständiger Schmuck. Gerade in der Zeit des Barocks wurden Holz-, Marmor- und Metallrahmen mit zahlreichen Verzierungen und Schnitzereien veredelt, die als besonders prunkvoll erscheinen und auch noch heute zahlreiche Besucher von Museen und alten Schlössern begeistern. Bekannt aus dieser Zeit sind vor allem Rahmen mit einem Flammleisten-Relief, das sich aber nicht nur in der Gestaltung der Bilderrahmen findet.

Der Bilderrahmen zum Schutz des Bildes

Mit dem Fortschritt der Zeit entwickelte sich auch die Vielfalt der Kunst weiter. Besonders durch die Erfindung der Fotografie wurden völlig neue Anforderungen an Bilderrahmen gestellt. Die großen, prachtvollen Schmuckstücke aus vergangenen Tagen galten als überholt. Sie sollten klein und handlich sein, teilweise auch in unüblichen Maßen, um die neuen Formen der Kunst optimal darzustellen. Besonders durch die Fotografie wurde der Wunsch im Menschen geweckt, die damals noch zarten und empfindlichen Bilder effektiv zu schützen. So wurden Bilderrahmen häufig mit Glasscheiben vor dem Kunstwerk versehen - eine absolute Innovation! Desweiteren wurden nun auch vermehrt Passepartouts eingesetzt. Diese Kartonrahmen dienten aber nicht nur als Schutz vor Schadstoffen aus dem eigentlichen Rahmen, sondern auch als Hilfsrahmen, falls die Maße des Bildes etwas von denen des Rahmen abwichen.

Und heute?

Besonders durch die sprunghafte Kommerzialisierung von Kunstprodukten in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts erfuhren die Bilderrahmen einen weiteren großen Wandel. Besonders in Geschäftsräumen werden nun häufig die schlicht und kühl aussehenden Schattenfugenrahmen aus Kunststoff oder Metall genutzt. Ebenfalls sehr beliebt geworden sind die Textilspannrahmen, die es ermöglichen die Leinwand in den Rahmen einzuspannen ohne sie mit Klammern zu fixieren und so möglicherweise zu schädigen. Bis zur Jahrtausendwende nahm also das Interesse an schmucklosen Rahmen für den täglichen Gebrauch zu, auch wenn unter Liebhabern großer Meisterwerke weiterhin schmuckvolle Bilderrahmen im Barockstil geschätzt werden. Seit einigen Jahren erfreuen sich aber viele Menschen an Digitalen Bilderrahmen, die es in den unterschiedlichsten Ausführungen gibt. Diese neuartigen Rahmen ermöglichen eine abwechselnde Wiedergabe von Bildern, teilweise aber auch von Musik und Videos. Einige dieser Modelle können auch per Internetverbindung weitere Bilder herunterladen und diese über Bluetooth untereinander austauschen. Die Entwicklung vom einfachen Holzrahmen aus einer ägyptischen Grabkammer bis zum aktuellen Digitalen Bilderrahmen wirkt schier unglaublich. Doch eine Gemeinsamkeit besitzen alle Arten der Bilderrahmen: Sie präsentieren das Kunstwerk optimal und tragen ohne Zweifel zur zusätzlichen Verschönerung bei.

 
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